Nachhaltigkeit
»Unsere Qualitäten entsprechen den höchsten qualitativen und ökologischen Standards.«

Nachhaltigkeit

Unsere Qualitäten sind gemäß Standard 100 by Ökotex zertifiziert. Der STANDARD 100 by OEKO-TEX® ist ein weltweit einheitliches, unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen sowie verwendeter Zubehörmaterialien. Er beinhaltet den Ausschluss von verbotenen Chemikalien wie bestimmter Azo-Farbmittel, Formaldehyd, Pentachlorphenol, Cadmium, Nickel etc. Zudem verbietet es zahlreiche gesundheitsbedenkliche Stoffe, die noch nicht gesetzlich reglementiert sind. Auch die Anforderungen der europäischen Chemikalienverordnung REACH werden mit OEKO-TEX 100 erfüllt und ständig upgedatet.

Wir arbeiten zudem mit Fabriken, die zusätzlich zum Teil STeP-zertifiziert sind. STeP steht für „Sustainable Textile Production“. Dabei handelt es sich um ein unabhängiges Zertifizierungssystem das Unternehmen entlang der textilen Kette ermöglicht, ihren eingeschlagenen Weg in Bezug auf nachhaltige Produktionsbedingungen anschaulich und neutral zu belegen. Mit der STeP Zertifizierung lassen sich Grundlagen für eine dauerhafte Umsetzung und kontinuierliche Verbesserung nachhaltiger Produktions- und Arbeitsbedingungen in den Betriebsstätten entlang der Lieferkette schaffen.

Ähnlich funktioniert das bluesign® system. Es vernetzt die gesamte textile Wertschöpfungskette. Ziel ist es, gemeinsam die Belastung für Mensch und Umwelt zu reduzieren. Wendroth & Co. arbeitet hier in einigen Bereichen mit Betrieben zusammen, die dem bluesign® system angeschlossen sind.

Die bekannten und bewährten ISO-Normen 9001 (Qualitätsmanagement) sowie 14001 (Umweltmanagement) runden das Zertifikatsspektrum unserer Webereien ab.

Ein weiteres Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften: Wendroth & Co. setzt in seiner modernen PES/Viskose-Range Bambusmischungen ein. Die ökologischen Vorteile von Bambus liegen auf der Hand:

  • natürliches Wachstum ohne Pestizide
  • 100% biologisch abbaubar
  • schnellst wachsende Pflanze der Welt
  • Gras, geschnitten und nicht entwurzelt
  • Anbau auch an schlechten Standorten
  • 10x höherer Ertrag als Baumwolle
  • geringer Bewässerungsbedarf
  • fossile Rohstoffe werden geschont

Polyester ist in unseren Qualitäten unersetzlich; die Vielseitigkeit und Langlebigkeit unabdingbar für unsere robusten Corporate- und Modestoffe. Dabei können auch Rohstoffe gespart werden: und zwar durch den Einsatz von recyceltem Polyester. Die Faser wird dabei aus dem Granulat von rückgeführten Produkten aus Polyester gewonnen - und steht dabei qualitativ in nichts der handelsüblichen „neuen“ PES-Faser nach!

Schurwolle ist ein tierisches Produkt, das auf eine sehr lange Tradition zurückblickt. In unseren Tagen haben wir gelernt, behutsamer mit dem umzugehen, was uns die Natur bietet. Der Ruf nach besseren Haltungsbedingungen ist auch bei den Schafzüchtern angekommen. Wir bei Wendroth & Co. bieten unseren Kunden an, für die Herstellung der Wollgarne auf mulesingfreie Schurwolle zurückzugreifen. Dies hat zur Folge, dass für das Wollschaf schmerzhafte Prozeduren, die lange Zeit Standard waren, der Vergangenheit angehören. Eine durchgehende und transparente Zertifizierung „Mulesingfree“ vom Züchter über die Spinnerei und Weberei bis zu unseren Kunden gewährleistet die Umsetzung dabei.

Baumwolle nachhaltig anzubauen und zu verarbeiten ist nicht einfach - die Pflanze verlangt akribische Pflege und verbraucht viele Ressourcen. Daher arbeiten wir mit Fabriken, die der BCI (Better Cotton Initiative) angeschlossen sind. BCI zertifiziert keine Endprodukte, sondern zielt darauf ab, die weltweite Baumwollproduktion insgesamt nachhaltiger zu machen, indem einerseits Baumwollfarmer in nachhaltiger Bewirtschaftung trainiert werden und gleichzeitig durch die baumwollverwertenden Mitglieder der Initiative Druck auf die Lieferkette ausgeübt wird, Baumwolle aus nachhaltiger Produktion zu verarbeiten. Die Auswirkungen sind beachtlich: Angeschlossene Farmer verbrauchen im Schnitt 20% weniger Wasser und setzen 40% weniger Pestizide ein als herkömmliche Baumwollfarmen.

Unsere Lieferwerke arbeiten zum größten Teil mit eigenen Klärwerken. Dies gewährleistet ein kontrolliertes Schmutzwasser-System und garantiert, dass nur sauberes Wasser, das sogar trinkbar ist, die Betriebe wieder verlässt oder aber dem Produktionszyklus erneut zugeführt wird. Schmutzige Abwässer, insbesondere aus der Färberei, die die Umwelt belasten und zerstören, gehören dadurch der Vergangenheit an. Diese Maßnahmen fließen im Übrigen auch in die Zertifikate wie STeP und OEKOTEX ein.

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